Wie das Limburger Schulnetz entstanden ist

Die Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg machte im Herbst 1995 erste Versuche, miteinander vernetze PC an das Internet anzuschließen. Beteiligt an dem Projekt waren Schülerinnen und Schüler eines Leistungskurses des Beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Datenverarbeitungstechnik, Schülerinnen und Schüler einer Berufsschulklasse der Fachrichtung Kommunikationselektronik und Lehrer der FDS.

Zur gleichen Zeit planten Lehrerinnen und Lehrer der Peter-Paul-Cahensly-Schule einen Internetzugang für ihre Schule zu installieren.

Die heimische Presse berichtete, ein Limburger Provider habe der Schülervertretung der Tilemann-Schule einen Internetanschluß zur Verfügung gestellt.

Die Kreissparkasse Limburg plante, sich im Internet zu präsentieren und ihre Homebanking-Aktivitäten bekannter zu machen.

Einige Online-Idealisten gründeten ein regionales Netz, das Region-Online genannt wurde, und stellten den Schulen kostenlos Serverkapazität zur Verfügung.

Es lag also einiges in der Luft, eine Bündelung der Initiativen erschien sinnvoll. Lehrerinnen und Lehrer der Friedrich-Dessauer-Schule und der Peter-Paul-Cahensly-Schule schlossen sich zu einer Internetgruppe zusammen und entwickelten ein gemeinsames Konzept, um ihre Schulen ans Internet anzuschließen. Gespräche mit der Kreissparkasse Limburg führten zu dem Ergebnis, daß das Projekt durch großzügige Förderung der KSK auf eine solide finanzielle Basis gestellt wurde. Der damalige Provider ComMa, später Scobs und ICO, stellte einen für die Schulen bezahlbaren Internetzugang zur Verfügung. Der heutige Provider ist die Firma teliko GmbH, Limburg.