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KSK Limburg Sponsor des Limburger Schulnetzes

Printausgabe vom 13.02.2006

Pilotprojekt Schüler fördern Schüler

Große Nachfrage, wenig Unterstützung

Limburg. Jürgen Fachinger ist enttäuscht. Bei der Präsentation des Pilotprojektes «Schüler fördern Schüler» hatte er Vertreter des staatlichen Schulamtes erwartet. Der Grund: Lehrer der Friedrich-Dessauer Schule opfern zum Teil ihre Freizeit, um die Schüler des Pilotprojektes zu beaufsichtigen. Der Lehrer der Berufsfachschule Informationstechnik erhofft sich nun Unterstützung vom staatlichen Schulamt. «Wir sind zwei Jahre in Vorleistung gegangen und haben die Aufsicht ehrenamtlich geführt», erläutert Fachinger. Nun sei es an der Zeit, dass auch etwas von offizieller Seite getan werde. Das Projekt laufe sehr gut, die Schüler profitierten voneinander und es zeichne sich eine große Nachfrage anderer Schulen und Institutionen ab.

«Schüler fördern Schüler» ist ein Pilotprojekt, das vor zwei Jahren an der Friedrich-Dessauer-Schule startete. Die Schüler der Berufsfachschule, die eine Ausbildung zum fachinformationstechnischen Assistenten anstreben, erarbeiten ein Konzept, wie sie anderen Schülern in einem EDV-Kurs Grundlagen vermitteln. Grundlagen im Umgang mit word, exel, Power-point und html-Programmierung. Themen wie Datenschutz Urheberechte, Internetrecht und Impressum sind ebenfalls Bestandteil des Lehrplanes. Dieses Pilotprojekt läuft so erfolgreich, dass in diesem Schuljahr nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten. Derzeit unterrichten 14 Schüler der Friedrich-Dessauer-Schule rund 42 Schüler der Goetheschule donnerstags von 13.30 Uhr bis 15 Uhr. Darüber hinaus werden zwölf Schüler der Lindenschule im Umgang mit dem Computer geschult.

«Die Nachfrage nach Computerkursen wird immer größer», sagt Jürgen Fachinger, der die Idee zu dem Projekt hatte. Der 44-Jährige führt den Erfolg darauf zurück, dass die Schüler der Friedrich-Dessauer-Schule ihren «Lehrauftrag» gut bewältigen. Vier Schüler der Berufsfachschule unterrichten im Team. Einer trägt das Wissen vor, einer beobachtet die Schüler, ob sie aufmerksam dem Stoff folgen, einer geht herum und hilft bei Schwierigkeiten und einer führt Protokoll. «Auf diese Weise haben die Schüler eine optimale Betreuung», sagt Fachinger. Zum Abschluss des Kurses erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat. Außerdem können sie anhand eines Fragebogens den Unterricht bewerten.

«Das ist ein win-win-Projekt», lobt Hans-Werner-Maximini, Schulleiter der Goetheschule (Haupt- und Realschule). Die einen Schüler lernten, wie man Wissen vermittelt und die anderen profitieren von der intensiven Betreuung. Der Schulleiter ist dankbar für das Angebot. «Wir haben keine ausreichenden Computerräume, um drei Schülergruppen zeitgleich zu unterrichten.» Für die Schüler der neunten Klasse sei dieses Angebot wichtig, weil sie zum Abschluss der zehnten Klasse entweder eine mündliche Prüfung oder eine Präsentation zu einem frei gewählten Thema vorstellen müssten.

Aniksha Wohra, Schülerin der Goetheschule, freut sich auf den PC-Kurs. «Ich will später mal Industriekauffrau werden», sagt die 14-Jährige. Es mache ihr Spaß, etwas Neues am Computer zu lernen. Lucas Schmitt pflichtet ihr bei. Er interessiert sich für die html-Sprache und für Präsentationen. «Ich will in dem Kurs Anregungen für meine Abschlussarbeit bekommen.» Gregor Heinzberger hatte vor seinem ersten Auftritt als Lehrer ein wenig Lampenfieber. Nun gibt sich der 16-Jährige wie ein Profi. «Wer rumalbert wird verwarnt und wenn das nicht hilft, fliegt er raus», sagt er resolut. Die Schüler sollen etwas bei ihm lernen. Immerhin hat er sich auf den Kurs ein halbes Jahr vorbereitet. In Sachen Flexibilität sind die jungen Lehrer kaum zu schlagen: «Eigentlich hatten sich bei uns nur 14 Schüler angemeldet, jetzt sind 16 gekommen. Egal, die unterrichten wir auch noch.» (ihi)

 

 

Nassauische Neue Presse, Printausgabe vom 19.07.2005

Berufsschüler üben sich als Lehrer

Limburg. Eine Projektidee, die bei einer Elternbeiratssitzung entstanden war, hat jetzt in der Aula der Friedrich-Dessauer-Schule ihren Abschluss gefunden. «Schüler fördern Schüler» lautet der Titel des Projekts, bei dem Schüler der Berufsfachschule Informationstechnik (BFI-11) in die Rolle von Lehrern schlüpften und an der Lindenschule Lindenholzhausen und der Goetheschule Limburg unterrichteten. Was genau sich hinter «Schüler fördern Schüler» verbirgt, erklärt Projektleiter Jürgen Fachinger.

 

Zunächst wurden die Rahmenbedingungen der kooperierenden Schulen festgelegt, also unter anderem Kursinhalte, Teilnehmerzahl, Veranstaltungstermine, Aufsichtpläne, Unterrichtsbesuche und Bewertungskriterien. Schon in dieser Phase wurden die BFI-Schüler, also die späteren Kursleiter, zusammen mit den Schulleitern und dem Koordinationsteam der Dessauer-Schule in die Planung integriert. Dann gingen die Schüler daran, ihre Kurse vorzubereiten. Teamarbeit, strukturiertes Arbeiten, Eigen- und Teamverantwortung, Fachwissen und dessen zielorientierte Anwendung, Arbeitsdisziplin, Kreativität und Zeitmanagement wurden in dieser Phase von den Berufsfachschülern erwartet. Einem Lehrerteam stand bereit, dass bei Fragen und Problemen unterstützend eingriff.

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Dann war es soweit: Die BFI-Schüler schlüpften in die Lehrerrolle, sie unterrichteten Viert- und Fünftklässler in der Grundstruktur der «Skriptsprache html», mit der Internetseiten geschrieben werden. Die Kursleiterteams bestanden aus bis zu vier BFI-Schülern, die abwechselnd ein Thema federführend vorbereiteten und vortrugen . Bei der Abschlusspräsentation in der Aula der Dessauer-Schule zeigte sich, dass das Projekt ein wichtiger Beitrag zur Medienbildung und Präsentationskompetenz der Schüler war, so Projektleiter Fachinger.

 

In der noch ausstehenden dritten Phase findet eine Reflexion über das Projekt statt, deren Ziel eine ständige Anpassung und Verbesserung der Kurse ist. Alle Beteiligten sollen nun zu Wort kommen und über ihre Erfahrungen berichten. Die dritte Phase ist zugleich der Start in die erste Phase: Die «alten Kursleiter» geben ihre Kenntnisse an die «neuen Kursleiter» weiter. Denn das Projekt «Schüler fördern Schüler» soll weitergehen, so Fachinger. Lindenschule und Goetheschule seien daran interessiert, die Zusammenarbeit mit der Friedrich-Dessauer-Schule auszubauen.

 

Als Kursleiter aktiv waren Daniel Knapp, Tobias Ettingshausen, Michael Frömel, Markus Reitz, Dennis Bogen, Marc Gerner, Florian Heibel, David Hoppe, Nikolas Schmidt, Niklas Simonis und Christopher Stecha. Das Koordinationsteam besteht aus Beate Pauly-Ohrmann, Dr. Jochen Burggraf, Bodo Gros und Jürgen Fachinger. (nnp)

 


Schüler fördern Schüler 2009

 

Eine Kooperation zwischen der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg, der Goetheschule Limburg

und der Lindenschule Lindenholzhausen

Wie auch in den Jahren zuvor findet in diesem Jahr das Projekt „Schüler fördern Schüler“ statt. Hier haben Schüler die Möglichkeit, an einem Nachmittagsunterricht teilzunehmen und Kenntnisse im Bereich Word, PowerPoint und HTML zu erlernen.

Dieser Wahlkurs umfasst wöchentlich zwei Schulstunden und findet an der Friedrich-Dessauer-Schule und der Lindenschule statt. Die Schüler erhalten nach erfolgreichem Abschluss des Kurses ein Zertifikat, in dem bestätigt wird, dass die Schüler Grundlagen von Word, PowerPoint und HTML beherrschenKursende: Abschlusspräsentation im Juni 2008

Anmeldeformular und Flyer können in der Downloadliste am Rand heruntergeladen werden.

1. Projektkurs 2004

 

Konzept des Projektes

„ Schüler fördern Schüler“,

im Rahmen der Förderung besonderer Begabungen.

 

 

I. Einleitung

II. Projektbeschreibung

III. Projektrealisierung

IV. Rahmenbedingung

V. Analyse und Ausblick

Anhang

 

I. Einleitung

 

Der Umgang mit dem PC und die gezielte aktive und verantwortungsbewusste Nutzung des Internets stellen eine unverzichtbare Kompetenz in einer modernen Informationsgesellschaft dar.

Die frühzeitige Vermittlung und stetige Weiterentwicklung dieser Qualifikationen sollte daher im Blickpunkt der schulischen Ausbildung stehen.

Das Pilotprojekt „Schüler fördern Schüler“, welches im Schuljahr 2003/2004 in einer Kooperation zwischen der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg (Berufsbildende Schule) und der Lindenschule Lindenholzhausen (Grundschule) mit interessierten Schülern beider Schulen erfolgreich durchgeführt wurde, ist sicher eine Möglichkeit diese Qualifikationen zu vermitteln.

 

 

Eine Fortsetzung, Weiterentwicklung und Institutionalisierung des Projektes „Schüler fördern Schüler“ bietet eine praktikable Möglichkeit diese Kompeten-zen zu vermitteln. Die Schüler werden gefördert und gefordert sich zielbezogen mit dieser Kulturtechnologie Auseinanderzusetzen und die Chancen und Risiken, die damit verbunden sind, zu erkennen.

 

Als Anhang ist eine umfassende Darstellung dieser Thematik beigefügt.

 

II. Projektbeschreibung

 

Schüler (Grundschule, Realschule, andere Einrichtungen) sollen an die Erstellung von eigenen html-Seiten herangeführt und in gängigen Officeanwendungen (word, excel, powerpoint) von Schülern der BFI-Klasse 11 der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg geschult werden.

Dieser Kurs soll Einblicke und Kenntnisse in die Grundstruktur der html-Programmierung und Officeanwendungen geben. Basierend auf dem Lebensumfeld der Schüler (Teilnehmer) wird angestrebt, eine eigene Homepage aus einem selbst gewählten Interessengebiet zu erstellen und diese ins Internet zu stellen.

Außerdem soll in Absprache und Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Lehrerkollegium eine Schulhomepage erstellt oder eine bestehende aktualisiert und erweitert werden.

Zum Ende des Kurses sollen die Ergebnisse den Eltern, Mitschülern, Lehrern und Interessierten präsentiert werden.

Die teilnehmenden Schüler erhalten eine Teilnahmebestätigung ihrer Schule für diesen Kurs, die bescheinigt, ob der Schüler sehr gute Kenntnisse, gute Kenntnisse, oder Kenntnisse erworben hat.

Die Kursleiter (Schüler) bekommen ein Zertifikat von der Friedrich-Dessauer-Schule, welches die Erstellung und Leitung dieses Kurses bescheinigt.

 

Die Ziele dieses Kurse sind:

 

Fachkenntnisse:

Grundkenntnisse in der html-Programmierung, veröffentlichen von Internetseiten, Präsentation selbst erstellter Web-Seiten, Officeanwendungen z.B. powerpoint

 

Methoden und Medienkompetenz:

Nutzung des Internets als Publikationsmedium (publizieren und recherchieren); Powerpointpräsentationen

 

Soziale und kommunikative Kompetenz:

Teamarbeit, Helferprinzip, selbstständiges Lernen

 

Persönlichkeitsprofil:

Stärkung des Selbstwertgefühls; Erkennen von Begabungen und Fähigkeiten

 

Die Kenntnisse und Fähigkeiten die in diesen Kursen vermittelt werden, sind Schlüsselqualifikationen, welche die Schüler in vielerlei Hinsicht benötigen und darauf aufbauend erweitern können.

Es ist sinnvoll zu erkennen, dass das Internet nicht nur zur Recherche dient, sondern ein hervorragendes Medium ist, etwas bekannt zu machen, zu publizieren.

Diese Kulturtechnik muss verstanden und sinnvoll genutzt werden, denn nur dann können wir einen Wissensvorsprung erarbeiten.

(„Aktiv gestalten, bewusst agieren“)

 

 

III. Projektrealisierung

 

Lehrplanbezug

Basierend auf dem Rahmenlehrplan der Berufsfachschule Informationsverarbeitung (BFI) wird dieses Projekt an der Friedrich-Dessauer-Schule in folgende Lernfelder integriert.

Allgemeiner Bereich: Deutsch, Politik und Wirtschaft

Berufsbezogener Bereich: Projektarbeit, Betriebs- und Arbeitsorganisation, Informationen zu IT-Systemen dokumentieren und präsentieren (siehe Lehrplan BFI)

 

 

Vorbereitung der Kurse

Die Schüler der Klasse BFI 11 haben nach Stundentafel 2 Stunden Projektarbeit/ Woche. Im ersten Schulhalbjahr erstellen die Schüler in dieser Zeit die Kursunterlagen. Dazu gehören die Unterlagen für die Kursleiter, Skripte, Arbeitsblätter, usw. für die Kursteilnehmer und ein Kursablaufplan, worin die zeitlichen, inhaltlichen, materiellen und personellen Ressourcen dargestellt werden. Themen wie Datenschutz, Urheberrechte, Internetrecht und Impressum sind unter anderem Bestandteil dieser Ausarbeitung und stehen in engem Zusammenhang mit den Inhalten des Lehrplanes.

Erstellung einer Teilnahmebestätigung und die Anfertigung eines Kursbewertungsbogens sind vorgesehen.

Zusätzlich zu den zwei Stunden Projektarbeit können themenbezogen aus den o.g. Lernfeldern Inhalte mit den Schülern bearbeitet und besprochen werden. Daraus ergibt sich eine projektbezogene Zusammenarbeit der betroffenen Fachlehrer.

 

Bewertung

Basierend auf einem vorhandenen Bewertungskatalog sollen an der Friedrich-Dessauer-Schule gemeinsam mit den Schülern die Kriterien für die Bewertung der Projektarbeit erarbeitet werden. (1.-3. Wochen in der Einführungsphase)

Die erarbeiteten Unterlagen werden nach diesem Bewertungsschema bewertet und fließen in die Note Projektarbeit mit ein.

 

Präsentation der Kursunterlagen und Vorstellung des Kurskonzeptes

Mitte Januar müssen die Teams die erstellten Kursunterlagen und ihr Konzept präsentieren und es besteht die Möglichkeit einer Überarbeitung der Kursunterlagen.

 

Durchführung der Kurse

Die Kursleiterteams, bestehend aus 3-4 Kursleitern sollen wöchentlich 2 Stunden an interessierten Schulen und Institutionen (Lindenschule Lindenholzhausen, Goetheschule, usw.) die Kurse durchführen. Der Unterricht im Fach Projektarbeit wird in diesem Fall an die Kooperationsschule verlegt. Ein Nachmittagsunterricht ist aus raumtechnischen Gründen angedacht.

Die ersten beiden Kurstage sollen von den koordinierenden Lehrern begleitet werden, um mögliche Probleme (Raum, Technik, usw.) gemeinsam zu lösen. Zwei weitere unangemeldete Besuche sind vorgesehen und dienen unter anderem zur Bewertung der Kursleiter. Nach Bedarf (Probleme, Sonstiges) sind eventuell weitere Kursbesuche der koordinierenden Lehrer erforderlich.

 

Kursabschluss

Am Ende der Kurse sollen die Kursteilnehmer ihre erworbenen Fähigkeiten präsentieren. Dazu können interessierte Eltern, Lehrer, Presse und Sonstige eingeladen werden. Im Rahmen dieser Veranstaltung bekommen die Kursteilnehmer ihre Teilnahmebestätigung und die Kursleiter ein Zertifikat für die Leitung des Kurses über-reicht.

Dies hat für die Schüler motivierenden Charakter und für die beteiligten Schulen eine positive Außenwirkung.

Der letzte Kurstag dient dazu, die Kursbewertungsbögen auszufüllen und ein direktes Feedback zu bekommen.

 

IV. Rahmenbedingungen:

 

Die Aufsichtspflicht muss seitens der Schulleitung/ Staatliches Schulamt eindeutig geklärt sein. Die Kostenübernahme für Arbeitsmaterialien ist zu klären. Die Schulungsräume sollten mit Windows98 oder neueren Windowsapplikationen und dem Office-Packet ausgestattet sein. Ein Internetanschluss und ein Beamer sind erforderlich. An- und Abreisekosten mit eigenem PKW, Roller, Lehrer-PKW oder öffentlichen Verkehrsmitteln und der Versicherungsschutz sind zu klären. Die Einsatzplanung muss bei der Erstellung des Stundenplanes berücksichtigt werden.

 

Lehrereinsatz

An jeder Schule, an der Kurse stattfinden, muss ein Ansprechpartner (Koordinator) vorhanden sein. Dieser hat die Aufgabe, die Kursangebote in Zusammenarbeit mit den Kursleitern an den Schulen bekannt zu machen. Er ist für die Zusammensetzung der Teilnehmerlisten, Raumauswahl und Stundenplanabsprachen verantwortlich (Schnittstellenfunktion).

Die Friedrich-Dessauer-Schule fungiert bei diesem Projekt als Kompetenzzentrum und ist für die Gesamtkoordination zuständig. Der überwiegende Teil der Projektplanung und Projektdurchführung kann in den „normalen“ unterrichtlichen Einsatz integriert werden, erfordert aber von den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern ein besonderes Maß an Einsatzbereitschaft.

Die Gesamtkoordination hat die Aufgabe der Konzepterstellung, des Schnittstellenmanagements, Reviews und erstellt einen Abschlußbericht mit Projektanschluss. Diese Tätigkeiten fallen zusätzlich zu den schülerbegleitenden Maßnahmen an und sind inhaltlich vom unterrichtlichen Einsatz zu trennen.

 

V. Analyse

 

Erfahrungssicherung

In Form einer Dokumentation sollen die Kenntnisse und Erkenntnisse, die durch das Projekt gewonnen wurden, fixiert werden und an einen interessierten Personenkreis- durch Berichte, Präsentationen oder eine Erfahrungsdatenbank weitergeleitet werden.

 

Nachkalkulation

Eine Nachkalkulation im Sinne eines Controllings ist erforderlich, um Abweichungen und kostenintensive (zeitintensive, personalintensive, materialintensive usw.) Bereiche zu ermitteln und Optimierungen einzuleiten. (Soll-/ Istvergleiche)

 

Restaktivitäten

Es müssen verbindliche Absprachen (Protokolle) bezüglich vorhandener Restaktivitäten, Ergänzungsarbeiten und Aktivitäten über das Projekt hinaus getroffen werden.

 

Review:

Eine Abschlussanalyse/-bericht hinsichtlich der Zielsetzung, des Projektverlaufes bzw. der Projektabwicklung sowie der äußeren und inneren Einflüsse auf das Projekt ist durchzuführen.

Bei dieser Erfolgskontrolle ist zu überprüfen, ob die Projektziele und vorgaben erreicht wurden. Außerdem sind Planungsqualität, die Vorgehensweise, der Methodeneinsatz, sowie die Zusammenarbeit im Team während der Projektabwicklung zu betrachten.

 

Partner: Im Rahmen dieses Projektes ist unter der Forderung einer „Öffnung von Schule“ nach geeigneten externen Partner zu suchen. Diese Partner können als Sponsoren, Technologiepartner, Multiplikatoren dieses Projekt unterstützend begleiten. (Exkursionen, externe Vorträge, externe Spezialisten) und damit den wichtigen Praxisbezug gewährleisten.

 

VI. Ausblick / Folgeprojekt

 

Die Analyse des Projektes bringt Ergebnisse über den Zielerreichungsgrad des Projektes, zeigt aber auch die Schwachstellen und Fehler auf. Basierend auf diesen Informationen müssen die Beteiligten über eine sinnvolle Weiterführung und Weiterentwicklung dieses Projektes entscheiden.

 

 

(Koordination und Konzeptentwurf)

 

Fachinger